Meine ersten Nagelpilz Behandlungsversuche

In der Apotheke kaufte ich mir ein fungizides Mittel (Schimmelbekämpfungsmittel), das ich am Morgen und Abend auf die betroffenen Nägel auftrug. Innerhalb von vier Wochen bemerkte ich eine Verbesserung und nach ca. 2 Monaten täglichem Behandeln war der Nagelpilz fast weg. Ich beendete die Behandlung, was sich als Fehler herausstellte. Nach zwei Monaten fing mein Nagelpilz wieder an. Ich ging also wieder in die Apotheke und kaufte das gleiche Präparat und setzte meine Behandlung fort. Doch dieses Mal schien mein Nagelpilz stärker zu sein, denn die Mittel halfen nicht.

Durch Zufall lernte ich in der Sauna einen Heilpraktiker kennen, den ich fragte, was ich machen könnte, um den Pilz loszuwerden. Er schaute auf meine Füße und meinte, dass der Pilz erst im mittleren Stadium sein und empfahl mir Hausmittel. Da ich lieber natürliche Mittel mag, als Chemiekeulen, ging ich in der folgenden Woche in ein Reformhaus und besorgte mir allerlei Mittel. Neben dem Nagelpilz hatte ich einen Fußpilz, der nun auch behandelt werden müsse.

Ihh ein Schimmelpilz

Die Behandlung mit Hausmitteln

Im Reformhaus fragte ich nach Teebaumöl, Kokosöl und reinem Apfelessig. Die nette Dame fragte mich, ob ich einen Nagelpilz behandeln wolle. Erstaunt antwortete ich, dass das richtig sein. Zu den natürlichen Mitteln gab mir die Verkäuferin hilfreiche Tipps.

Tipps aus dem Reformhaus

Da ich viel Sport mache und meine Sportschuhe häufig tragen muss, wenn diese noch feucht sind, hatte ich in den Schuhen permanent neue Pilze, die dafür sorgten, dass mein Nagelpilz nicht verschwinden wollte, obwohl ich diesen behandelt hatte. Zunächst musste ich meine Sportschuhe und meine Straßenschuhe desinfizieren, damit die Pilze abgetötet werden konnten. Dazu kaufte ich ein Desinfektionsmittel, mit dem ich meine Sportschuhe im Inneren einsprühte. Zusätzlich fönte ich die Schuhe innen aus, um Restkeime durch Austrocknen zu vernichten.

Weiter kaufte ich mir reine Baumwollsocken, die ich in der Waschmaschine kochen konnte. Erst ab mindestens 60 Grad Waschtemperatur werden Keime in den Socken überhaupt abgetötet. Nach jedem Sport musste ich die Schuhe einsprühen und fönen. Zudem stellte ich die Schuhe auf den Balkon. Ich kaufte mir für das Radfahren und Joggen ein zusätzliches paar Schuhe, damit ich immer trockene Schuhe tragen konnte. Auch meine Alltagsschuhe wechselte ich täglich. Zudem kaufte ich Schuhspanner aus Holz, die die Feuchtigkeit aus den Schuhen nahmen.

Die Schuhspanner besprühte ich zudem mit Desinfektionsmittel. Für die Sauna und im Schwimmbad verwendete ich ein Desinfektionsmittel, das ich auf meine Füße sprühte, wenn meine Besuche beendet waren. Zudem trocknete ich meine Füße intensiv ab und achtete, dass diese wirklich keinen Rest Feuchtigkeit mehr aufwiesen. Für meine Füße verwendete ich außerdem ein extra Handtücher, die ich immer in der Waschmaschine bei 90 Grad kochte.

Wenn ich Zuhause war, versuchte ich barfuß zu laufen, damit meine Füße nicht schwitzen und trocken waren. Ich betrieb wirklich einen großen Aufwand, aber heute zählt dieser zur Routine und macht mir nichts aus, weil ich weiß, dass ich durch diese Vorsichtsmaßnahmen meinen Nagelpilz in die Schranken verweise.

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