Sexcam als letzer Ausweg? – Niemals!

Es gab wirklich mal Zeiten in denen ich nicht so gut finanziell da stand. Ich hatte ein Haufen Verpflichtungen, die beglichen werden wollten und saß unerwartet ebenso arbeitslos wie mein Freund da. Wenn auch er schon länger zu Hause war, hatte ich nicht mit einer plötzlich Kündigung gerechnet. Da mein Chef aber keinen Lohn mehr zahlen konnte, wollte er mich laut eigener Aussage freigeben, damit ich woanders etwas fand und so lange Arbeitslosengeld empfangen konnte. Da wir aber mit dem geringen Gehalt schon am Limit waren, war der finanzielle Bezug nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Dazu kam dann noch die Miete für unsere erste gemeinsame Wohnung.

Ich live vor der Cam

Was also tun?

Ich habe überlegt wie man relatv schnell an Geld kommt und habe festgestellt, dass Sex immer noch ein sehr gutes und altes Geschäft ist. Zuerst fiel mir da natürlich der direkte Körperkontakt ein, aber alleine die Vorstellung daran…

Nicht, dass ich nicht gerne Sex habe, aber das ein vollkommen Fremder seine Finger und andere Körperteile an , auf und in mir vergrub…. IGITT!!!

Nein, das fiel entschieden aus, denn wenn man sich schon erniedrigt und sich für Dinge zur Verfügung stellt, die nicht gerade meiner moralischen Gesinnung entsprechen, dann doch bitte nicht so etwas.

Ich das nächste wären dann Fotos gewesen. Aber mich in einem Studio zu räkeln oder aber zu Hause vor dem Spiegel irgendwelche Bilder oder besser Selfies zu schiessen, die dann irgendwelche Kerle ausdrucken und sie dann beschmutzen, dass war jetzt auch eine eher widerwärtige Vorstellung.

Also fiel mir dann nur noch eines ein. Filmchen.

Ich wollte das Ganze natürlich so unauffällig wie möglich gestalten, aber mal ganz ehrlich! Wie drehe ich ungesehen Filmchen, wenn mein Freund den ganzen Tag zu Hause war.

Kannst ja nicht einfach mal sagen: “ Hey Schatz, wolltest du nicht ausgerechnet jetzt mal so für ein paar Stunden zu deinen Kumpels? Ach und weil du gerade hier sitzt, weißt du wo der Camcorder ist? „.

Blöd!

Nein, ich musste mir also auch noch die Blösse geben und mich an meine beste Freundin wenden, die mir in den letzten Wochen öfters mal geholfen hatte, die Miete zahlen zu können und dann doch noch etwas im Kühlschrank zu haben und unsere Katzen versorgen zu können.

Als ich dann vor ihr saß und ihr erklärte, dass ich das Ganze nur machen will, weil ich sie nicht mehr beleihen möchte und vor allem, weil ich ihr endlich das wiedergeben möchte, womit ich bei ihr in der Schuld stand und dass wir noch bei seinen Kumpels in der Schuld standen und und und…., fiel sie mir ins Wort und fragte mich, ob ich spinnen würde.

Ich bräuchte nicht meinen Körper verkaufen, für alles würde sich eine Lösung finden….

Weiter war sie nicht gekommen, denn ich bin in Tränen ausgebrochen. Und wie sie nun war, gab sie nach und fragte mich wie ich mir das vorgestellt hatte.

Ich hatte keine Ahnung, aber bei denen, die das machen geht das doch auch einfach so. Die gehen ins Netz auf irgend so eine Schmuddelseite und los geht´s.

So schallend hatte ich sie schon lange nicht mehr lachen gesehen und dann war sie telefonieren gegangen.

Nach zehn Minuten kam sie wieder und wollte wissen, ob ich Zeit hätte, weil sie hätte jetzt jemanden, der mir mal zeigen könnte, wie das alles abläuft.

Kein Scherz, das Ganze hat sie einen Anruf gekostet. Gerade sie, die noch verklemmter war als ich. Ich hab dann allerdings sehr schnell heraus bekommen, was passiert war. Ihr neuer unscheinbarer Freund hatte eine Schwester, die genau so etwas machte. Livecam oder besser Sexcam.

Meine Beste nahm ihren Laptop und zeigte mir die Seite, die sie sich mit ihrem Kerl des Öfteren mal angesehen hatte. Das ganze unterlag wohl einem Programm, wenn ich das richtig verstanden hatte….

Seine Schwester würde aber nach zwei anderen Damen ihre Vorstellung geben. Wir hatten wohl noch zwei Stunden um zu ihr zu fahren. Trotz, dass mich die Bilder schon verstört hatten, wollte ich die Chance nutzen, denn laut den Erzählungen des Freundes meiner Freundin hat seine Schwester ein sehr gutes monatliches Einkommen mit wenig Arbeit.

Wir machten uns auf den Weg und waren eine Stunde bevor Sandy, der Name wurde natürlich geändert, ihre Vorstellung gab vor Ort.

Und eigentlich hatte ich schon nach der Stunde die Nase voll.

Es hatte nicht sehr lange gedauert bis Sandy erkannt hatte, dass ich sehr verklemmt bin und mich nicht wirklich traue etwas zu fragen. War auch gar nicht so einfach. Sie hatte uns die Tür in roten Dessous geöffnet und war halb geschminkt. Lockenwickel in den Haaren und eine Wohnung komplett mit Postern von nackten Männern oder Bildern von ihr ausgekleidet.

Sie hatte lange Beine, eine top Figur und eine Stimme, die sogar mich leicht erotisierte. Alles was ich nicht hatte und das sagte sie mir auch eiskalt.

Also Kleines, wenn du mehr wissen willst, dann frage mich was, ansonsten höre halt einfach mal zu.„, fing sie an, nachdem ich nichts weiter als bisschen Small-Talk auf die Beine brachte.

Um ihren halbstndigen Monolog zu verkürzen….

Was brauchte ich?

  1. Eine Plattform auf der ich mich präsentieren wollte oder eine eigenen Homepage oder aber ich suche mir eine Art Zuhälter, der eine Homepage betreibt. Ich mache meine Show und bekomme ein Gehalt, je nach Klicks würde ich eine Prämie bekommen. Wenn ich selbstständig etwas auf die Beine stellen wollte, dann muss ich ein Gewerbe anmelden…und nch ungefähr tausend Dinge, die ich nicht verstanden habe oder wollte.
  2. Ein ruhiges , helles oder gut ausgeleuchtetes Zimmer, eine schönes geschmackvolle Einrichtung und vor allem schalldichte Wände.
  3. Tolerante Nachbarn oder ein dickes Fell, denn wenn die mitbekommen, was ich da tue, dann kann ich unter Umständen mit der Katze fressen.
  4. Klamotten, also Dessous, Laptop, Kamera, Make-Up in sämtlichen Ausführung, ein gutes Waxing.Studio ( Behaarung ausser auf dem Kofpf sei nicht gefragt ) , einen guten Friseur…..
  5. Ein Motto oder ein unverwechselbares Kennzeichen, dass mich ausmacht.
  6. Ich sollte mir meiner Vorlieben und Grenzen bewusst sein! Wie bitte?

Ein Computer ist nötig

Ich hatte bis dahin ja alles verstanden, aber Grenzen und Vorlieben? Ich dachte, ich muss da bissl an mir herumspielen und stöhnen.

Nein! Sandy gewährte mir wahre Einblicke in ihre Show. Sie hielt ihren Hintern in die Kamera, entblößt. Massierte sich den Anus, führte auf Wunsch der Kunden, die sie über einen Chat oder aber telefonisch instruierten, Gurken ein. Sie stöhnte, sie pinkelte auf ihr Bett, die erbrach sich auf Wunsch. Sie steckte sich sämtliche Gegenstände in die Vagina….Sie verwendete Worte im Chat oder für ihre Anrufer, die es erregte, wenn sie sie “ Schwanzmeister “ oder “ Spritzgott “ nannte und wie sehr sie es begehre, dass er ihr doch ins Gesicht spritzen würde.

Ich will das nicht weiter ausführen, aber es gibt perverse Menschen. Und vor allem die Vorstellung, dass die sich darauf befriedigen oder manche es als Anturner für ihr Sexleben benutzten, reichte mir aus um mich innerhalb weniger Minuten dagegen zu entscheiden. Besonders als ich dann noch hörte, dass keiner mehr Frauen sehen will, die sich nur bisschen selbst unter der Wäsche befriedigen. Also das, was meine Schmerzgrenze war.

Völlig desillusioniert, vor allem ohne Fähigkeit jemals wieder Sex haben zu können, weil ich mir nicht sicher war, was mein Freund tatsächlich wollte nachdem ich all das gehört hatte, war ich froh nach Hause zu dürfen. Ich bedankte mich freundlich und ließ Sandy in ihrer Sauerei aus Urin und Vaginalschleim sitzen.

Meine Freundin sagte nichts mehr und setzte mich erst einmal zu Hause ab.

Auch wenn ich Tage später nochmal mit ihr darüber sprach, war es dann nicht mehr weil ich es wollte, sondern weil ich traumatisiert war.

Noch am selben Abend habe ich mit meinem Freund über meine Verzweiflung und über das, was ich vor hatte gesprochen. Er hat mir versichert, dass er keine Vorstellungen hegte, wie die Männer, die bei Sandy anriefen und dass er sich schnell um einen Job bemühen wollte. Noch mehr als ohnehin schon. Und dass er nie möchte, dass ich mich für Geld verkaufe oder beschmutze.

Dann schaute er mit mir zusammen durch diese ganzen Sexcam- Seiten wie Chaturbate auf Camsaktuell oder auch andere Sexcam Seiten in der Übersicht und hatte danach auch keine Lust mehr auf Sex.

Keine Woche später hatten wir dann beide einen Job gefunden und lachten nochmal ein paar Wochen später über das, was da passiert war. Allerdings hatten wir uns geschworen, dass es nie wieder dazu kommen dürfte, dass ich darüber nachdenken würde mich für so etwas herzugeben.

Wie kam ich zu meinem Nagelpilz?

Pilze zur Veranschaulichung

Ich stellte für mich fest, dass der Nagelpilz wohl durch die häufigen Besuche im Schwimmbad übertragen worden ist. Zudem wurde der Nagelpilz durch das Tragen meiner feuchten Sportschuhe begünstigt. Ich trocknete meine Füße nicht immer vollständig ab. Im Zusammenspiel mit der falschen Ernährung konnten sich die Pilze wunderbar vermehren. Ich habe meine Socken zwar immer gewaschen. Aus Zeitgründen hatte ich immer das Kurzwaschprogramm bei 30 Grad gewählt, da die Sportsachen nicht sehr verschmutzt, sondern eher verschwitzt waren. Dadurch hafteten die Pilze auch nach dem Waschen noch an den Socken.

Mein Nagelpilz: Ein ganzheitliches Symptom

Mein Nagelpilz wurde durch zahlreiche Komponenten ausgelöst und haftete deshalb intensiv an meinen Füßen. Durch das Zusammenspiel aus Sport, Zeitnot und falscher Ernährung war mein Körper übersäuert und die Pilze konnten sich vermehren. Da mein Immunsystem trotz intensivem Sport, oder vielleicht gerade deswegen, nicht hundertprozentig in Takt war, konnte mein Körper nicht entsprechend reagieren.

Erst, als ich alle Quellen der erneuten Infektion ausgeschlossen und meinen Körper entgiftet hatte, verschwand der Nagelpilz und ist seither nicht mehr aufgetreten. Ich habe festgestellt, dass es wichtig ist, den Nagelpilz konsequent und über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten intensiv zu bekämpfen. Sobald sich die Pilzkulturen wieder vermehren können, kann es zu einem neuen Ausbruch der Infektion kommen.

Täglich Vorbeugen

Ich weiß, dass es zahlreiche Möglichkeiten der Ansteckung mit Nagelpilz gibt und dass die Keimträger nicht mit dem bloßen Auge erkennbar sind. Aus diesem Grund sorge ich dafür, dass ich weiterhin immer die hygienischen Vorkehrungen treffe, damit der Nagelpilz nachhaltig weg bleibt. Zu meinen vorbeugenden Maßnahmen zählen:

  • immer sorgfältig sie Füße trocknen und zusätzlich fönen
  • Nagelschere und Hornhautfeilen immer nach dem Gebrauch desinfizieren
  • Baumwollsocken tragen und diese mit 90 Grad waschen
  • Schuhe täglich wechseln, auch Sportschuhe
  • Schuhe regelmäßig im Innenbereich desinfizieren und ausfönen
  • so oft es geht, barfuß laufen
  • nach dem Besuch in öffentlichen Bädern immer die Füße desinfizieren
  • regelmäßige Fußbäder mit Apfelessig
  • Handtücher, die mit den Füssen in Kontakt treten immer bei 90 Grad waschen
  • gesonderte Handtücher für die Füße verwenden
  • Schuhspanner aus Holz einsetzen, die zusätzlich für Trockenheit im Innenteil der Schuhe sorgen
  • Schuhspanner vor jedem Einsatz desinfizieren
  • Zweimal pro Woche die Fußnägel mit Teebaumöl einreiben (ein bis zwei Tropfen sind ausreichend)
  • Füße mit Kokosöl einreiben und darauf achten, dass Hornhaut regelmäßig entfernt wird
  • basische Ernährung zur Steigerung des Immunsystems und zur Verhinderung einer Übersäuerung des Körpers

Mit diesen Tipps habe ich meinen Nagelpilz nicht nur bekämpft, sondern nachhaltig dafür gesorgt, dass er nicht wieder kommt. Ich bin ein Verfechter von natürlichen Mitteln. Diese erfordern zwar mehr Disziplin, um Nagelpilz zu bekämpfen, sind aber ebenso geeignet, wie chemische Präparate (Infos dazu auf nagelpilz-hilfe.net). Trotzdem sollte jeder seine eigene Methode gegen den Nagelpilz einsetzen. Jeder Körper ist anders und reagiert verschieden. Deswegen sollte man auch die für sich richtige Behandlung aussuchen (Hilfe um Auswahl zu treffen).

Mir haben die natürlichen Mittel gut geholfen und ich achte heute sehr auf die Hygiene im Fußbereich. Durch das konsequente Einhalten der Vorbeugemaßnahmen habe ich den Fußpilz nicht nur bekämpft, sondern konnte diesen auch nachhaltig von meinen Fußnägeln fernhalten.

 

Meine Behandlung mit Hausmitteln

Juhu die ersten Erfolge

Um den Nagelpilz direkt zu bekämpfen, tropfte ich jeden Morgen und Abend einige Tropfen Teebaumöl (Infoseite) auf meine Nägel. Vorher habe ich meine Füße mit Apfelessig abgerieben und trockengefönt. Meine Füße rieb ich zusätzlich täglich mit Kokosöl ein. Wichtig ist, dass das Kokosöl und das Teebaumöl einen hohen Reinhaltsgehalt aufweisen, denn dadurch werden die Pilze abgetötet. Zudem sorgt das Öl dafür, dass die Füße nicht austrocknen und sich neuer Pilz bilden kann.

Hornhaut und rissige Stellen sind für Pilze ideal, denn dort setzen sie sich fest und können sich schnell vermehren. Zweimal in der Woche machte ich nach dem Sport ein Fußbad mit Apfelessig. Ich nahm drei Esslöffel Apfelessig und füllte ca. 2 Liter Wasser hinzu.

Erste Erfolge

Nach ca. 2 Monaten stellte ich fest, dass der Nagelpilz langsam weniger wurde. Der Fußpilz war völlig verschwunden. Um den Behandlungserfolg zu beschleunigen, machte ich jede Woche eine intensive Pediküre. Dazu zählte, dass ich meine Fußnägel mit einer groben Hornhautfeile behandelte, um die Verdickungen des Nagels zu beseitigen. Die Hornhautfeile sowie die Nagelschere desinfizierte ich anschließend, um eventuelle Keime abzutöten. Meine Nägel nahmen nach ca. 3 Monaten intensiver Behandlung wieder die ursprüngliche Form an.

Meine Ernährung

Ich befasste mich aus gesundheitlichen Gründen mit meiner Ernährung. Denn trotz des intensiven Sport war ich oft antriebslos und müde. Ich wollte keine Vitaminpräparate einnehmen, da ich mehr von natürlichen Lebensmitteln halte. Ein Freund von mir meinte, dass ich sehr wahrscheinlich übersäuert sei und mein Körper darauf reagierte. Durch das saure Niveau in meinem Körper könnte auch der Nagelpilz begünstigt werden. Das leuchtete mir ein.

In meinem Urlaub machte ich deshalb eine Entgiftung, um meinen Körper zu stärken. Ich entgiftete mit Tee und Gaubersalz drei Tage lang. Anschließend verbannte ich saure Lebensmittel aus meinem Speiseplan. ich verzichtetet auf Kaffee, Weißbrot und ernährte mich hauptsächlich basisch. Zum einen fühlte ich mich mit der Zeit besser und zum anderen hatte ich das Gefühl, dass auch der Nagelpilz unter der basischen Ernährung schneller verschwand.

Um etwas über so eine Entgiftung zu erfahren, sollte man sich mal dieses Video anschauen:

Meine ersten Nagelpilz Behandlungsversuche

In der Apotheke kaufte ich mir ein fungizides Mittel (Schimmelbekämpfungsmittel), das ich am Morgen und Abend auf die betroffenen Nägel auftrug. Innerhalb von vier Wochen bemerkte ich eine Verbesserung und nach ca. 2 Monaten täglichem Behandeln war der Nagelpilz fast weg. Ich beendete die Behandlung, was sich als Fehler herausstellte. Nach zwei Monaten fing mein Nagelpilz wieder an. Ich ging also wieder in die Apotheke und kaufte das gleiche Präparat und setzte meine Behandlung fort. Doch dieses Mal schien mein Nagelpilz stärker zu sein, denn die Mittel halfen nicht.

Durch Zufall lernte ich in der Sauna einen Heilpraktiker kennen, den ich fragte, was ich machen könnte, um den Pilz loszuwerden. Er schaute auf meine Füße und meinte, dass der Pilz erst im mittleren Stadium sein und empfahl mir Hausmittel. Da ich lieber natürliche Mittel mag, als Chemiekeulen, ging ich in der folgenden Woche in ein Reformhaus und besorgte mir allerlei Mittel. Neben dem Nagelpilz hatte ich einen Fußpilz, der nun auch behandelt werden müsse.

Ihh ein Schimmelpilz

Die Behandlung mit Hausmitteln

Im Reformhaus fragte ich nach Teebaumöl, Kokosöl und reinem Apfelessig. Die nette Dame fragte mich, ob ich einen Nagelpilz behandeln wolle. Erstaunt antwortete ich, dass das richtig sein. Zu den natürlichen Mitteln gab mir die Verkäuferin hilfreiche Tipps.

Tipps aus dem Reformhaus

Da ich viel Sport mache und meine Sportschuhe häufig tragen muss, wenn diese noch feucht sind, hatte ich in den Schuhen permanent neue Pilze, die dafür sorgten, dass mein Nagelpilz nicht verschwinden wollte, obwohl ich diesen behandelt hatte. Zunächst musste ich meine Sportschuhe und meine Straßenschuhe desinfizieren, damit die Pilze abgetötet werden konnten. Dazu kaufte ich ein Desinfektionsmittel, mit dem ich meine Sportschuhe im Inneren einsprühte. Zusätzlich fönte ich die Schuhe innen aus, um Restkeime durch Austrocknen zu vernichten.

Weiter kaufte ich mir reine Baumwollsocken, die ich in der Waschmaschine kochen konnte. Erst ab mindestens 60 Grad Waschtemperatur werden Keime in den Socken überhaupt abgetötet. Nach jedem Sport musste ich die Schuhe einsprühen und fönen. Zudem stellte ich die Schuhe auf den Balkon. Ich kaufte mir für das Radfahren und Joggen ein zusätzliches paar Schuhe, damit ich immer trockene Schuhe tragen konnte. Auch meine Alltagsschuhe wechselte ich täglich. Zudem kaufte ich Schuhspanner aus Holz, die die Feuchtigkeit aus den Schuhen nahmen.

Die Schuhspanner besprühte ich zudem mit Desinfektionsmittel. Für die Sauna und im Schwimmbad verwendete ich ein Desinfektionsmittel, das ich auf meine Füße sprühte, wenn meine Besuche beendet waren. Zudem trocknete ich meine Füße intensiv ab und achtete, dass diese wirklich keinen Rest Feuchtigkeit mehr aufwiesen. Für meine Füße verwendete ich außerdem ein extra Handtücher, die ich immer in der Waschmaschine bei 90 Grad kochte.

Wenn ich Zuhause war, versuchte ich barfuß zu laufen, damit meine Füße nicht schwitzen und trocken waren. Ich betrieb wirklich einen großen Aufwand, aber heute zählt dieser zur Routine und macht mir nichts aus, weil ich weiß, dass ich durch diese Vorsichtsmaßnahmen meinen Nagelpilz in die Schranken verweise.