Wie kam ich zu meinem Nagelpilz?

Pilze zur Veranschaulichung

Ich stellte für mich fest, dass der Nagelpilz wohl durch die häufigen Besuche im Schwimmbad übertragen worden ist. Zudem wurde der Nagelpilz durch das Tragen meiner feuchten Sportschuhe begünstigt. Ich trocknete meine Füße nicht immer vollständig ab. Im Zusammenspiel mit der falschen Ernährung konnten sich die Pilze wunderbar vermehren. Ich habe meine Socken zwar immer gewaschen. Aus Zeitgründen hatte ich immer das Kurzwaschprogramm bei 30 Grad gewählt, da die Sportsachen nicht sehr verschmutzt, sondern eher verschwitzt waren. Dadurch hafteten die Pilze auch nach dem Waschen noch an den Socken.

Mein Nagelpilz: Ein ganzheitliches Symptom

Mein Nagelpilz wurde durch zahlreiche Komponenten ausgelöst und haftete deshalb intensiv an meinen Füßen. Durch das Zusammenspiel aus Sport, Zeitnot und falscher Ernährung war mein Körper übersäuert und die Pilze konnten sich vermehren. Da mein Immunsystem trotz intensivem Sport, oder vielleicht gerade deswegen, nicht hundertprozentig in Takt war, konnte mein Körper nicht entsprechend reagieren.

Erst, als ich alle Quellen der erneuten Infektion ausgeschlossen und meinen Körper entgiftet hatte, verschwand der Nagelpilz und ist seither nicht mehr aufgetreten. Ich habe festgestellt, dass es wichtig ist, den Nagelpilz konsequent und über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten intensiv zu bekämpfen. Sobald sich die Pilzkulturen wieder vermehren können, kann es zu einem neuen Ausbruch der Infektion kommen.

Täglich Vorbeugen

Ich weiß, dass es zahlreiche Möglichkeiten der Ansteckung mit Nagelpilz gibt und dass die Keimträger nicht mit dem bloßen Auge erkennbar sind. Aus diesem Grund sorge ich dafür, dass ich weiterhin immer die hygienischen Vorkehrungen treffe, damit der Nagelpilz nachhaltig weg bleibt. Zu meinen vorbeugenden Maßnahmen zählen:

  • immer sorgfältig sie Füße trocknen und zusätzlich fönen
  • Nagelschere und Hornhautfeilen immer nach dem Gebrauch desinfizieren
  • Baumwollsocken tragen und diese mit 90 Grad waschen
  • Schuhe täglich wechseln, auch Sportschuhe
  • Schuhe regelmäßig im Innenbereich desinfizieren und ausfönen
  • so oft es geht, barfuß laufen
  • nach dem Besuch in öffentlichen Bädern immer die Füße desinfizieren
  • regelmäßige Fußbäder mit Apfelessig
  • Handtücher, die mit den Füssen in Kontakt treten immer bei 90 Grad waschen
  • gesonderte Handtücher für die Füße verwenden
  • Schuhspanner aus Holz einsetzen, die zusätzlich für Trockenheit im Innenteil der Schuhe sorgen
  • Schuhspanner vor jedem Einsatz desinfizieren
  • Zweimal pro Woche die Fußnägel mit Teebaumöl einreiben (ein bis zwei Tropfen sind ausreichend)
  • Füße mit Kokosöl einreiben und darauf achten, dass Hornhaut regelmäßig entfernt wird
  • basische Ernährung zur Steigerung des Immunsystems und zur Verhinderung einer Übersäuerung des Körpers

Mit diesen Tipps habe ich meinen Nagelpilz nicht nur bekämpft, sondern nachhaltig dafür gesorgt, dass er nicht wieder kommt. Ich bin ein Verfechter von natürlichen Mitteln. Diese erfordern zwar mehr Disziplin, um Nagelpilz zu bekämpfen, sind aber ebenso geeignet, wie chemische Präparate (Infos dazu auf nagelpilz-hilfe.net). Trotzdem sollte jeder seine eigene Methode gegen den Nagelpilz einsetzen. Jeder Körper ist anders und reagiert verschieden. Deswegen sollte man auch die für sich richtige Behandlung aussuchen (Hilfe um Auswahl zu treffen).

Mir haben die natürlichen Mittel gut geholfen und ich achte heute sehr auf die Hygiene im Fußbereich. Durch das konsequente Einhalten der Vorbeugemaßnahmen habe ich den Fußpilz nicht nur bekämpft, sondern konnte diesen auch nachhaltig von meinen Fußnägeln fernhalten.

 

Meine Behandlung mit Hausmitteln

Juhu die ersten Erfolge

Um den Nagelpilz direkt zu bekämpfen, tropfte ich jeden Morgen und Abend einige Tropfen Teebaumöl (Infoseite) auf meine Nägel. Vorher habe ich meine Füße mit Apfelessig abgerieben und trockengefönt. Meine Füße rieb ich zusätzlich täglich mit Kokosöl ein. Wichtig ist, dass das Kokosöl und das Teebaumöl einen hohen Reinhaltsgehalt aufweisen, denn dadurch werden die Pilze abgetötet. Zudem sorgt das Öl dafür, dass die Füße nicht austrocknen und sich neuer Pilz bilden kann.

Hornhaut und rissige Stellen sind für Pilze ideal, denn dort setzen sie sich fest und können sich schnell vermehren. Zweimal in der Woche machte ich nach dem Sport ein Fußbad mit Apfelessig. Ich nahm drei Esslöffel Apfelessig und füllte ca. 2 Liter Wasser hinzu.

Erste Erfolge

Nach ca. 2 Monaten stellte ich fest, dass der Nagelpilz langsam weniger wurde. Der Fußpilz war völlig verschwunden. Um den Behandlungserfolg zu beschleunigen, machte ich jede Woche eine intensive Pediküre. Dazu zählte, dass ich meine Fußnägel mit einer groben Hornhautfeile behandelte, um die Verdickungen des Nagels zu beseitigen. Die Hornhautfeile sowie die Nagelschere desinfizierte ich anschließend, um eventuelle Keime abzutöten. Meine Nägel nahmen nach ca. 3 Monaten intensiver Behandlung wieder die ursprüngliche Form an.

Meine Ernährung

Ich befasste mich aus gesundheitlichen Gründen mit meiner Ernährung. Denn trotz des intensiven Sport war ich oft antriebslos und müde. Ich wollte keine Vitaminpräparate einnehmen, da ich mehr von natürlichen Lebensmitteln halte. Ein Freund von mir meinte, dass ich sehr wahrscheinlich übersäuert sei und mein Körper darauf reagierte. Durch das saure Niveau in meinem Körper könnte auch der Nagelpilz begünstigt werden. Das leuchtete mir ein.

In meinem Urlaub machte ich deshalb eine Entgiftung, um meinen Körper zu stärken. Ich entgiftete mit Tee und Gaubersalz drei Tage lang. Anschließend verbannte ich saure Lebensmittel aus meinem Speiseplan. ich verzichtetet auf Kaffee, Weißbrot und ernährte mich hauptsächlich basisch. Zum einen fühlte ich mich mit der Zeit besser und zum anderen hatte ich das Gefühl, dass auch der Nagelpilz unter der basischen Ernährung schneller verschwand.

Um etwas über so eine Entgiftung zu erfahren, sollte man sich mal dieses Video anschauen:

Meine ersten Nagelpilz Behandlungsversuche

In der Apotheke kaufte ich mir ein fungizides Mittel (Schimmelbekämpfungsmittel), das ich am Morgen und Abend auf die betroffenen Nägel auftrug. Innerhalb von vier Wochen bemerkte ich eine Verbesserung und nach ca. 2 Monaten täglichem Behandeln war der Nagelpilz fast weg. Ich beendete die Behandlung, was sich als Fehler herausstellte. Nach zwei Monaten fing mein Nagelpilz wieder an. Ich ging also wieder in die Apotheke und kaufte das gleiche Präparat und setzte meine Behandlung fort. Doch dieses Mal schien mein Nagelpilz stärker zu sein, denn die Mittel halfen nicht.

Durch Zufall lernte ich in der Sauna einen Heilpraktiker kennen, den ich fragte, was ich machen könnte, um den Pilz loszuwerden. Er schaute auf meine Füße und meinte, dass der Pilz erst im mittleren Stadium sein und empfahl mir Hausmittel. Da ich lieber natürliche Mittel mag, als Chemiekeulen, ging ich in der folgenden Woche in ein Reformhaus und besorgte mir allerlei Mittel. Neben dem Nagelpilz hatte ich einen Fußpilz, der nun auch behandelt werden müsse.

Ihh ein Schimmelpilz

Die Behandlung mit Hausmitteln

Im Reformhaus fragte ich nach Teebaumöl, Kokosöl und reinem Apfelessig. Die nette Dame fragte mich, ob ich einen Nagelpilz behandeln wolle. Erstaunt antwortete ich, dass das richtig sein. Zu den natürlichen Mitteln gab mir die Verkäuferin hilfreiche Tipps.

Tipps aus dem Reformhaus

Da ich viel Sport mache und meine Sportschuhe häufig tragen muss, wenn diese noch feucht sind, hatte ich in den Schuhen permanent neue Pilze, die dafür sorgten, dass mein Nagelpilz nicht verschwinden wollte, obwohl ich diesen behandelt hatte. Zunächst musste ich meine Sportschuhe und meine Straßenschuhe desinfizieren, damit die Pilze abgetötet werden konnten. Dazu kaufte ich ein Desinfektionsmittel, mit dem ich meine Sportschuhe im Inneren einsprühte. Zusätzlich fönte ich die Schuhe innen aus, um Restkeime durch Austrocknen zu vernichten.

Weiter kaufte ich mir reine Baumwollsocken, die ich in der Waschmaschine kochen konnte. Erst ab mindestens 60 Grad Waschtemperatur werden Keime in den Socken überhaupt abgetötet. Nach jedem Sport musste ich die Schuhe einsprühen und fönen. Zudem stellte ich die Schuhe auf den Balkon. Ich kaufte mir für das Radfahren und Joggen ein zusätzliches paar Schuhe, damit ich immer trockene Schuhe tragen konnte. Auch meine Alltagsschuhe wechselte ich täglich. Zudem kaufte ich Schuhspanner aus Holz, die die Feuchtigkeit aus den Schuhen nahmen.

Die Schuhspanner besprühte ich zudem mit Desinfektionsmittel. Für die Sauna und im Schwimmbad verwendete ich ein Desinfektionsmittel, das ich auf meine Füße sprühte, wenn meine Besuche beendet waren. Zudem trocknete ich meine Füße intensiv ab und achtete, dass diese wirklich keinen Rest Feuchtigkeit mehr aufwiesen. Für meine Füße verwendete ich außerdem ein extra Handtücher, die ich immer in der Waschmaschine bei 90 Grad kochte.

Wenn ich Zuhause war, versuchte ich barfuß zu laufen, damit meine Füße nicht schwitzen und trocken waren. Ich betrieb wirklich einen großen Aufwand, aber heute zählt dieser zur Routine und macht mir nichts aus, weil ich weiß, dass ich durch diese Vorsichtsmaßnahmen meinen Nagelpilz in die Schranken verweise.